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Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat sich in einem Positionspapier eindeutig zur Frage der Trennung von Infrastruktur und Transport bei integrierten Eisenbahnunternehmen festgelegt. Das VDV-Präsidium machte in seiner heutigen Sitzung deutlich, dass eine Verbesserung der unternehmerischen Chancen im Eisenbahnmarkt nicht mit der Organisationsform der Eisenbahnen zusammenhängt.

Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) wurde Prof. Knut Ringat im Amt des Vizepräsidenten bestätigt. Der Sprecher der Geschäftsführung der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) wurde vom Verwaltungsrat der Sparte Verbund- und Aufgabenträgerorganisationen erneut zum Vorsitzenden gewählt und gehört damit in dieser Funktion auch weiterhin dem VDV-Präsidium an.

Mit scharfer Kritik begegnen die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs der erneuten Steigerung der Stationspreise des Stationsbetreibers der DB. Laut der am 12.11.2012 veröffentlichten Information wird die Station&Service AG ihre Stationspreise zum Jahreswechsel um bis zu 7 % anheben.

Der SEV teilt die positive Beurteilung der SBB-Spitze zur Entwicklung der Personalzufriedenheit. Die Verbesserung ist das Resultat von intensiven Bemühungen gegenüber dem Personal, wie sie der SEV seit Jahren gefordert hat. Diese müssen noch intensiviert werden.

Es ist für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV keine Überraschung, dass die Personalzufriedenheit bei der SBB wieder leicht angestiegen ist. «Noch tiefer als vor zwei Jahren hätte eine Bankrotterklärung bedeutet», stellt der für die SBB zuständige Vizepräsident Manuel Avallone fest.

Das Sparprogramm der BLS bereitet dem SEV grosse Sorgen. Er erwartet, dass der Stellenabbau ohne Kündigung realisiert wird und sagt seinen betroffenen Mitgliedern Unterstützung zu.
Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV kritisiert, dass sich die BLS übereilt in dieses Sparprogramm stürzt. „Die BLS handelt wie ein Huhn ohne Kopf", kommentiert der zuständige Gewerkschaftssekretär Jérôme Hayoz. Das Programm erwecke den Eindruck, als habe die BLS jahrzehntelang über ihre Verhältnisse gelebt. Tatsache ist aber, dass das Personal der BLS seit längerer Zeit eher zu viel als zu wenig arbeiten muss. Der SEV wird der BLS weitere Fragen stellen, insbesondere zum unausgereiften Projekt der Bahnproduktion und zur Zukunft der Instandhaltung.

Über das bevorstehende „Vierte Eisenbahnpaket" der Europäischen Kommission und über die Zukunft des EU-Eisenbahnverkehrs diskutieren heute in Brüssel Spitzenvertreter der Verkehrsbranche, der EU-Kommission und Europaabgeordnete. In der Veranstaltung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) stehen die Vorschläge der EU-Kommision für eine schärfere Trennung von Netz und Betrieb und der SPNV-Wettbewerb zur Debatte. „Eine Entflechtung ist nicht entscheidend für mehr Wettbewerb im Eisenbahnsektor", so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff. Vielmehr sei eine qualifizierte Regulierung und ein zukunftsfähiger Finanzrahmen für die Eisenbahninfrastruktur notwendig.

Die Swissrail Industry Association – der Branchenverband des spurgebundenen Verkehrs – ist neu in Russland mit einem eigenen Mitarbeiter präsent. Er vertritt die Interessen von rund hundert Schweizer Firmen, die sich als Lieferanten für die russischen Bahnen RDZ und das grösste Rollmaterialunternehmen Transmashholding mit landesweit 14 Produktionswerken verstärkt profilieren wollen.

Die erstmalige Finanzierung der Infrastruktur Nichtbundeseigener Eisenbahnen (NE-Bahnen) durch den Bund hat die nächste Hürde genommen: In seiner gestrigen Sitzung beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages, dass im kommenden Jahr 25 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für die NE-Bahnen bereitgestellt werden. Damit wird, wenn nun abschließend auch das Plenum des deutschen Bundestages formell zustimmt, eine zentrale Forderung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) endlich Realität.

Der gestern im Verkehrsausschuss des Bundesrates diskutierte Regierungsentwurf des Eisenbahnregulierungsgesetzes geht deutlich über die europarechtlichen Vorgaben hinaus. Nach Ansicht des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) droht dadurch eine unnötige Überregulierung bei kleineren Unternehmen.

Die Allianz pro Schiene reagiert mit Enttäuschung darauf, dass der Verkehrs-Extraetat von 750 Millionen Euro zum Großteil für den Straßenbau verwendet werden soll. Auf Vorschlag des Bundesverkehrsministeriums beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages heute früh, in den beiden kommenden Jahren zusätzlich 570 Millionen für die Bundesfernstraßen-, 140 Millionen für Wasserstraßen- und nur 40 Millionen Euro für die Schieneninfrastruktur auszugeben. „ Das sind gerade mal rund fünf Prozent, die für die Schiene übrig bleiben", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Freitag in Berlin und rechnete vor, dass die Schieneninfrastruktur bereits bei der Zusatzmilliarde von 2011 nur 10 Prozent erhalten habe.

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