Verbände
Die LITRA hat zum dritten Mal ihren Preis für Bachelor- und Master-Arbeiten vergeben, die sich dem Thema öffentlicher Verkehr widmen. Die Preisträger dieses Jahres sind Andreas Böhler und Daniel Bürgi, Martin Moser, Ingrid Voglmeier und Erik Gorrengourt. Die Themen der prämierten Arbeiten spiegeln den Erfolg des öffentlichen Verkehrs, aber auch dessen Herausforderungen: die nötigen kürzeren Fahrgastwechselzeiten in einer hoch belasteten S-Bahn, die Bewältigung der höheren Passagierfrequenzen, die Lenkung der Verkehrsnachfrage durch tarifliche Massnahmen und die Impulswirkung des öV auf die Stadtentwicklung.
Am 16.09.2014 hat die LITRA ihre 78. Mitgliederversammlung mit Verkehrsforum abgehalten. Der Präsident Ständerat Peter Bieri unterstrich, dass nach dem Abstimmungserfolg zur FABI-Vorlage nun auch für die Strasseninfrastruktur eine langfristige Fonds-Lösung erreicht werden muss. Er appellierte an alle Beteiligten, sich konstruktiv für einen Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds einzusetzen, der weder den öffentlichen Strassenverkehr noch den Agglomerationsverkehr aussen vor lässt. Im anschliessenden Verkehrsforum legte der Gastreferent Magister Christian Kern, CEO der ÖBB, eindrücklich die öV-Perspektive Österreichs dar.
Mit einem zweiten Deutschland-Tag des Nahverkehrs am Mittwoch (10. September) machen Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland auf die unzureichende Finanzierung der Branche aufmerksam. Mit dabei sind auch elf Verkehrsunternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die hierfür am Samstag vom Güterbahnhof der Neuss-Düsseldorfer Häfen per Güterzug Busse auf den Weg nach Berlin geschickt haben. In der Hauptstadt nehmen die Busse an einer großen Bus-Demonstration mit über 60 Bussen aus ganz Deutschland vor dem Reichstag teil. Die Verkehrsunternehmen unterstützen mit ihrer Aktion die Übergabe einer Resolution des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt" an Parlamentarier, die eine auskömmliche Finanzierung und verlässliche Anschlussregelungen für die Finanzierung des deutschen Nahverkehrs fordert.
Was ist die Transportleistung des öffentlichen Verkehrs? Wie viele Beschäftigte, wie viele Fahrzeuge, Schienen, Strassen, Energie und Raum sind nötig, um die Schweiz mobil zu halten? Die Antworten auf diese und weitere Fragen zum öffentlichen Verkehr sind in den LITRA-Verkehrszahlen Ausgabe 2014 zu finden.
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft hat gut einen Monat nach dem Unfall im Mannheimer Hauptbahnhof Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Firmen „ERS European Railways GmbH" und „Railway Solution Direkt" gestellt. Nach sorgfältiger juristischer Prüfung haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen", machte der EVG-Vorsitzende, Alexander Kirchner, deutlich. Es bestehe der Verdacht, dass sich das Eisenbahnverkehrsunternehmen, ebenso wie der Personaldienstleister, der fahrlässigen Körperverletzung beziehungsweise des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafbar gemacht habe.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Lokomotivführer, Lokrangierführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren und Trainer in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der Deut-sche Bahn Aktiengesellschaft (DB AG) am Montag 01.09.2014 von 18 bis 21 Uhr zu einem Arbeitskampf aufgerufen.
Der stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Klaus-Dieter Hommel, hat den Vorstand der Deutschen Bahn aufgefordert, endlich ein zukunftsfähiges Konzept für den Werkebereich vorzulegen. Hintergrund ist die Ankündigung der DB AG, wonach im Bereich der Instandhaltung in den nächsten fünf Jahren rund 1.000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Ausschlaggebend für diesen Schritt seien deutliche Kapazitätsrückgänge.
Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist erfreut über die am 14.08.2014 veröffentlichten positiven Zahlen zum Halbjahresergebnis 2014 der BLS. Das gute Ergebnis ist vor allem auch dem unermüdlichen Einsatz des treuen und äusserst zuverlässigen BLS-Personals zu verdanken.
Auch wenn es im Fussball nicht ganz zum Titel reichte: Im Bahnfahren hält die Schweiz weiterhin den Spitzenplatz! Die Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz fuhren 2013 durchschnittlich 53 -mal mit der Bahn und legten dabei 2307 km zurück. Dies bedeutet den europäischen und den weltweiten Spitzenwert.
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat das Unternehmen ERS aufgefordert, bis Freitag, 15. August 2014, deutlich zu machen, dass der Lokführer, der in Mannheim Haltesignale missachtet und dadurch einen Zusammenstoß mit einem Eurocity verursacht hatte, über die notwendigen Qualifikationen zum Fahren des Güterzugs verfügt.