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(16.09.2014)

Die LITRA hat zum dritten Mal ihren Preis für Bachelor- und Master-Arbeiten vergeben, die sich dem Thema öffentlicher Verkehr widmen. Die Preisträger dieses Jahres sind Andreas Böhler und Daniel Bürgi, Martin Moser, Ingrid Voglmeier und Erik Gorrengourt. Die Themen der prämierten Arbeiten spiegeln den Erfolg des öffentlichen Verkehrs, aber auch dessen Herausforderungen: die nötigen kürzeren Fahrgastwechselzeiten in einer hoch belasteten S-Bahn, die Bewältigung der höheren Passagierfrequenzen, die Lenkung der Verkehrsnachfrage durch tarifliche Massnahmen und die Impulswirkung des öV auf die Stadtentwicklung.


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Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens hat die LITRA 2011 einen Preis für ausgezeichnete Bachelor- und Master-Arbeiten lanciert, die sich dem Thema öffentlicher Verkehr widmen. Für die dritte Preisvergabe 2014 wurden elf Master- und Bachelorarbeiten von Studierenden verschiedener Schweizer Hochschulen und Universitäten eingereicht.

Die Jury hat sich nach eingehender Prüfung der Arbeiten für die Vergabe von vier Preisen entschieden:

Andreas Böhler und Daniel Bürgi untersuchten in ihrer Bachelorarbeit an der ZHAW School of Engineering, Studiengang Verkehrssysteme, wie durch die räumliche Trennung von ein- und aussteigenden Personen der Fahrgastwechsel optimiert werden kann. Dabei setzen sie auf eine Kombination von Massnahmen beim Rollmaterial und bei der Infrastruktur. In einer Simulation weisen sie nach, dass der Fahrgastwechsel gegenüber heute deutlich schneller abläuft, wenn drei- statt zweitürige Wagen eingesetzt und mit speziell markierten Zonen im Zug und auf dem Perron kombiniert werden.

Martin Moser entwickelte in seiner Bachelorarbeit an der ZHAW School of Engineering, Studiengang Verkehrssysteme ein Vorgehen, wie die Personenströme am Hauptbahnhof Zürich beschrieben und in Computermodell übertragen werden können. Sein Simulationstool zeigt die heutigen Engpässe in der Personenhydraulik auf und ermöglicht, die Auswirkungen des stetig zunehmenden Angebotes abzuschätzen.

Ingrid Voglmeier nahm sich in ihrer Masterarbeit an der ETH Zürich, Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme den Auswirkungen von Tarifmassnahmen auf das Mobilitätsverhalten in Spitzenzeiten an. Am Beispiel des Münchner Studententickets legt sie dar, dass die Vergünstigung des Fahrpreises zu einer Verschiebung der Abendspitze führen kann, sofern die Zielgruppe ausreichend preissensibel und zeitlich flexibel ist.

Erik Gorrengourt verfasste an der ETH Zürich, Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme eine Masterarbeit über die Wahrnehmung verschiedener öffentlicher Verkehrsträger durch Projektenwickler und politische Entscheidungsträger. Das Tram gilt gegenüber dem Bus als modern, urban, komfortabel und zuverlässig, hat aber trotz diesem Rail Bonus keine direkte Impulswirkung auf städtische Entwicklungsprojekte. Im Gegensatz dazu gelten S-Bahn-Haltestellen als Katalysatoren für Arealentwicklungen und urbane Erneuerungsprojekte.

Auch im nächsten Jahr wird die LITRA den Prix LITRA ausrichten. Die Ausschreibung erfolgt im Frühling 2015. Weitere Informationen zum Prix finden Sie auf dieser Website.

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