DB Schenker Logistics baut die Logistikkapazitäten auch in der Wirtschaftsregion Ulm konsequent weiter aus. Mit der Erweiterung des dortigen Terminals sichert Deutschlands führender Anbieter für integrierte Logistik, die Schenker Deutschland AG, ihren Kunden aus Industrie und Handel künftig einen noch schnelleren Zugang zu wichtigen Absatz- und Beschaffungsmärkten.
Die Eisenbahnverbindung Dresden – Wroclaw (Breslau) ist dauerhaft gesichert. Das erklärt das im Freistaat für den Verkehr zuständige sächsische Wirtschaftsministerium. Eine Vereinbarung zwischen zwei sächsischen Zweckverbänden, der DB Regio AG und dem Ministerium sehe vor, die grenzüberschreitende Linie ab 2013 in den Regionalexpress Dresden-Görlitz zu integrieren. Bis dahin gelte die derzeitige Regelung. Teil der Vereinbarung sei ein neuer Halt des RE 100 zur Landesgartenschau in Löbau. Die in Dresden erscheinende Sächsische Zeitung berichtet indes von einer Verkehrsplaner-Tagung in Görlitz, auf der Experten aus Polen, Tschechien und Deutschland über den Bahnverkehr der nächsten Jahre diskutierten. Derzeit ist man mit dem Zug etwas mehr als zwei Stunden zwischen Dresden und Prag durch das Elbtal unterwegs. Abhilfe könnte eine Tunnelstrecke schaffen, die zwischen Pirna und Prag durch Mittelgebirge führt. Alternative wäre eine schnelle Strecke von Liberec nach Zgorzelec und damit Görlitz, von wo aus es nach Dresden weiterginge.
Zum Schutz gegen künftige Hochwasserschäden in Klosters werden grosse Mengen Wuhrsteine benötigt. In 12 ACTS-Containern transportiert die Rhätische Bahn (RhB) täglich rund 170 Tonnen von Poschiavo nach Klosters. Bis Ende 2012 werden rund 40 000 Tonnen Wuhrsteine den Weg per Bahn nach Klosters finden.
Effizient...
Instandsetzung Kreisviadukt der Rhätischen Bahn in Brusio
Nach 6 Monaten intensiven Instandsetzungsarbeiten erstrahlt das Wahrzeichen der UNESCO Welterbelinie auf der Berninalinie, der Kreisviadukt von Brusio, wie neu. Das einzigartige Bauwerk der Rhätischen Bahn (RhB) wurde vor 103 Jahren, am 1. Juli 1908, in Betrieb genommen. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk belaufen sich auf 2.7 Millionen Franken.
Die netzweite Ausrüstung der Bahnhöfe der Rhätischen Bahn (RhB) mit neuen Sitzbänken und Abfallbehälter schreitet voran. Das Erscheinungsbild wird damit vereinheitlicht und aufgewertet. Die in Zusammenarbeit mit dem Studio Hannes Wettstein AG und der Burri AG angefertigten Sitzbänke und Abfallbehälter ersetzen seit 2009 laufend die alten Holzbänke und Abfallkübel. Die neue Infrastruktur ist qualitativ hochwertig und die Instandhaltung mit weniger Aufwand verbunden als bis anhin.
Wie die Erfolgszahlen des ersten Halbjahrs 2011 zeigen, befindet sich der öffentliche Verkehr im Kanton Zug nach wie vor im Aufwärtstrend. Deshalb kann auf den Bus- und Bahnlinien das Angebot des öffentlichen Verkehrs auf den Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2011 weiter ausgebaut werden. Die vorgesehenen Fahrplanverbesserungen kommen sowohl dem Freizeit- als auch dem Pendlerverkehr zugute. Im Vordergrund stehen dabei Massnahmen auf verschiedenen Buslinien wie die Einführung des Viertelstundentakts an Sonn- und Feiertagen zwischen Zug und Steinhausen.
Lantal ist ein führender Anbieter für Textilien und Dienstleistungen für Busse und Bahnen und präsentiert an der Busworld in Kortrijk (Halle 4, Stand 4-30) vom 21. bis 26. Oktober 2011 seine umfassende Kompetenz von Gesamtlösungen für textile Innenausstattungen. Neue Designideen und auf die Wünsche der Bushersteller und Busunternehmen abgestimmte Sitzbezugsqualitäten mit unterschiedlicher Funktionalität und Optik sind die Highlights.
Am Mittwoch den 1. September 2011 starteten 21 neue Lehrlinge ihre zukunftsorientierte und chancenreiche Ausbildung bei Doppelmayr Seilbahnen in Wolfurt. Insgesamt bildet Doppelmayr am Standort in Wolfurt nun 74 Lehrlinge aus. Die angebotenen Lehrberufe sind Metalltechniker (Maschinenbautechnik), Metalltechniker (Stahlbautechnik), Konstrukteur, Elektrotechniker (Anlagen- und Betriebstechnik) sowie Informationstechnologe.
DCC gewinnt größten Auftrag der Firmengeschichte am Flughafen von Oakland
DCC Doppelmayr Cable Car, ein Unternehmen der Doppelmayr Gruppe, hat den Zuschlag für die Errichtung eines Nahverkehrssystemes in Kalifornien, USA erhalten. Das System ist integrierter Teil des San Francisco Bay Area Rapid Transit Systems (BART) und verbindet den Internationalen Flughafen von Oakland mit der Coliseum Bahnstation, einem Verkehrsknotenpunkt der Stadt Oakland. In Zusammenarbeit mit dem für den Bau zuständigen Konsortium Flatiron/Parsons errichtet DCC ein 5,1 km langes System mit einem Gesamtauftragsvolumen von USD 361 Mio (EUR 265 Mio). Der seilbahntechnische Auftragsanteil von DCC beläuft sich auf USD 166 Mio (EUR 122 Mio).Der Baubeginn ist für Ende 2010 und die Fertigstellung sowie Inbetriebnahme für 2014 geplant. Zudem erhielt DCC den Zuschlag für den Betrieb der Anlage für 20 Jahre mit einem Auftragswert von USD 100 Mio. Neben der Entwicklung und Errichtung, gehört der Betrieb der Systeme zu den Kernkompetenzen von DCC.
Seilbahnen Schweiz (SBS) traf sich am 20. und 21. Oktober 2011 in Luzern zu ihrer ordentlichen Generalversammlung. Es war die erste GV unter der Verbandsführung von Präsident Dominique de Buman, Nationalrat, und Direktor Ueli Stückelberger. Die neue Verbandsleitung setzt sich zum Ziel, die Jugend wieder vermehrt für den Schneesport zu begeistern und hat im Hinblick auf die Wintersaison 2012/13 ein Projekt „Schneesportlager" gestartet. Direktor Stückelberger hält an die Adresse der Tagungsteilnehmenden fest: „Die verantwortlichen Organe unserer Seilbahnunternehmen jammern nicht, sondern bieten der derzeitigen Wirtschaftssituation mit hohen Qualitätsund Sicherheitsstandards sowie einem perfekten Angebot Paroli und sind für die bevorstehende Wintersaison gerüstet. Unsere Unternehmen sind KMU, die eigenverantwortlich ihr Bestes geben". Präsident de Buman hält im Interesse der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus für die Schweiz fest: „Die derzeitigen Schwierigkeiten bei der touristischen Interessenwahrung zeigen auf, dass die tourismusrelevanten Organisationen in Zukunft vermehrt eine zielführende Strategie der Zusammenarbeit finden müssen."