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(24.10.2011)

Wie die Erfolgszahlen des ersten Halbjahrs 2011 zeigen, befindet sich der öffentliche Verkehr im Kanton Zug nach wie vor im Aufwärtstrend. Deshalb kann auf den Bus- und Bahnlinien das Angebot des öffentlichen Verkehrs auf den Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2011 weiter ausgebaut werden. Die vorgesehenen Fahrplanverbesserungen kommen sowohl dem Freizeit- als auch dem Pendlerverkehr zugute. Im Vordergrund stehen dabei Massnahmen auf verschiedenen Buslinien wie die Einführung des Viertelstundentakts an Sonn- und Feiertagen zwischen Zug und Steinhausen.


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Innerhalb des öffentlichen Verkehrs hat der Freizeitverkehr in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dieser Entwicklung soll nun auch auf der Buslinie 6 der Zugerland Verkehrsbetriebe AG (ZVB) Rechnung getragen werden, indem ab dem kommenden Fahrplanwechsel an Sonn- und Feiertagen das bestehende Angebot von 10 bis 18 Uhr zwischen Zug und Steinhausen Birkenhalde zum Viertelstundentakt verdichtet wird. Ebenfalls im Interesse des Freizeitverkehrs stehen die Angebotsverbesserungen auf der ZVB-Linie 10 (Oberägeri–Raten). Hier werden im Samstagsfahrplan alle Kurse, die heute nur bis Giregg verkehren, bis zur Ratenpasshöhe verlängert. Zudem wird an Sonn- und Feiertagen am Abend noch ein zusätzliches Kurspaar in den Fahrplan eingefügt.

Neue Abendangebote im Raum Baar

In der Gemeinde Baar werden die Wohngebiete an der Ägeristrasse gegenwärtig am Abend noch nicht mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. Diese Angebotslücke soll nun mit vier Abendverbindungen der ZVB-Linie 34, die von Montag bis Samstag ab dem Bahnhof Baar im Stundentakt verkehren, geschlossen werden. Ebenfalls ein neues Abendangebot bestellt der Kanton Zug zusammen mit dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab dem kommenden Fahrplanjahr von Montag bis Samstag auf der Buslinie 280 zwischen Baar und Hausen am Albis. Allerdings verkehren die Busse nur dann, wenn dafür Bedarf besteht.

Verbesserungen im Pendlerverkehr

Auf der ZVB-Linie 53 zwischen Küssnacht am Rigi und Rotkreuz wird von Montag bis Freitag ein neuer Frühkurs ins Angebot aufgenommen. Damit können in Rotkreuz kurz vor sechs Uhr zusätzliche Anschlüsse an den Bahnverkehr Richtung Zug–Zürich und Luzern hergestellt werden. Im Dienste der regelmässigen Benützerinnen und Benützer des öffentlichen Verkehrs stehen zudem die Angebotsverbesserungen auf der ZVB-Linie 8 (Baar–Steinhausen–Cham–Rotkreuz): Durch das Schliessen noch vorhandener Taktlücken kann auf dieser Linie in Zukunft sowohl zwischen Baar und Cham als auch zwischen Cham und Rotkreuz von Montag bis Freitag durchgehend ein 15-Minuten-Takt angeboten werden. Die Fahrplanverdichtungen, die auf dem Ast zwischen Cham und Baar jeweils an Samstagen geplant sind, werden vor allem dem Einkaufsverkehr sowie den Besucherinnen und Besuchern des Zuger Kantonsspitals in Baar zugute kommen.

Fahrplanstabilität soll verbessert werden

Verkehrsüberlastungen im Raum Cham haben in der Vergangenheit immer wieder zu negativen Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr geführt. Die Folge waren unter anderem grössere Verspätungen im Busverkehr, die vor allem auf der Linie 8 mit unliebsamen Anschlussbrüchen zwischen den Bussen und den Stadtbahnen verbunden waren. "Wir sind es den vielen Pendlerinnen und Pendlern, die diese Linie benützen, jedoch schuldig, dass die Busse möglichst wieder nach Fahrplan verkehren und im Knotenpunkt Cham auch die wichtigen Anschlüsse zur Stadtbahn herstellen können", erklärt Hans-Kaspar Weber als Leiter des Amts für öffentlichen Verkehr. Um dies einlösen zu können, wird die Linie 8 zur Verbesserung der betrieblichen Stabilität bis auf Weiteres in Cham "gebrochen" und die beiden Linienäste nach Baar und Rotkreuz werden autonom betrieben. Je nach Entwicklung der Verkehrssituation besteht die Möglichkeit, dass die Linie 8 zu einem späteren Zeitpunkt in Cham wieder "durchgebunden" wird.

Zusätzliche Kapazität auf der Stadtbahn

Auch im Bahnbereich sind verschiedene Angebotsmassnahmen vorgesehen: So wird aufgrund der gestiegenen Nachfrage auf der Stadtbahnlinie 1 von Montag bis Freitag am frühen Morgen ein Zugspaar zwischen Luzern–Baar und umgekehrt mit einer zweiten Flirt-Komposition verstärkt. Auf der Freiämter S-Bahn-Linie S26 (Rotkreuz–Sins–Muri–Wohlen–Lenzburg), auf der seit Mitte Dezember des vergangenen Jahres ebenfalls Flirt-Fahrzeuge verkehren, wird aufgrund der erfreulichen Fahrgastentwicklung der Halbstundentakt bis in die Abendstunden hinein ausgedehnt. Dieser Angebotsausbau führt im Knotenpunkt Rotkreuz zu zusätzlichen optimalen Anschlüssen zur Stadtbahn von und nach Zug.

Zudem wird die SBB auch im Fernverkehr ab dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2011 eine Angebotsverbesserung vornehmen: Es handelt sich dabei um eine zusätzliche InterRegio-Frühverbindung, die von Montag bis Freitag ab Brunnen und an den Wochenenden ab Arth-Goldau nach Zürich HB verkehren wird (Abfahrt in Zug jeweils um 6.29 Uhr).

Fahrgastzahlen weiterhin im Aufwärtstrend

Dass das Angebot im öffentlichen Verkehr bei den Benützerinnen und Benützern weiterhin gut ankommt, zeigt die Entwicklung im ersten Halbjahr 2011: So beförderten die Bahnen und Busse des Regional- und Ortsverkehrs von Anfang Januar bis Ende Juni 2011 innerhalb des Kantons Zug rund 300'000 Reisende mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies entspricht einer Zunahme um 2,3 Prozent. Im Tarifverbund Zug war in der gleichen Zeitspanne bei den Einnahmen aus dem Verkauf von Verbundbilletten ein Wachstum von 4,6 Prozent zu verzeichnen.

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