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(03.06.2015)

„Mit dem Thüringer ICE-Knoten in Erfurt ergeben sich vielfältige Chancen für die Landesentwicklung, die für mich weit über die Grenzen der Landeshauptstadt Erfurt hinausgehen", sagte die Infrastrukturministerin Birgit Keller auf der heutigen Regierungsmedienkonferenz in Erfurt. „Wir planen eine neue Arbeitsgruppe, die sich mit den sogenannten Gunsträumen beschäftigen wird. Untersucht wird dabei die Erreichbarkeit der Regionen in Kombination mit einer soziökonomischen Analyse. Die Arbeitsgruppe soll Entwicklungspotenziale herausarbeiten, die sich durch den ICE-Knoten in Thüringen ergeben werden. Neu dabei ist, dass jetzt der Blick auf das ganze Land gerichtet wird. Wir wollen wissen, wie Regionen und Städte von Altenburg bis Eisenach von Leinefelde bis Rudolstadt von diesem Verkehrsknotenpunkt profitieren können."


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Seit April 2013 arbeitet eine Lenkungsgruppe zum Thüringer ICE-Knoten in Erfurt (LG-ICE). Die Federführung liegt beim heutigen Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL).

Die vier Arbeitsgruppen der Lenkungsgruppe sind fokussiert auf die Handlungsfelder „Mobilität", „Dienstleistungen", „Tourismus/Tagungen" und „Stadtentwicklung". Bisher wurden darin vor allem die Perspektiven für Erfurt beleuchtet und in Leitprojekten in Zusammenarbeit mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) umgesetzt. Alles entscheidender Kernpunkt war bisher, die Flächen der sogenannten „ICE-City Ost", die von der Stadt Erfurt als Entwicklungszentrum favorisiert wird, zu sichern. Nur dadurch kann der erforderliche gestalterische stadt- und vor allem auch landesplanerische Freiraum gesichert werden.

Die neue Arbeitsgruppe „Gunstraum" soll unter Leitung des TMIL und des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen eingesetzt werden. Die vormaligen Arbeitsgruppen „Dienstleistungen" und „Tourismus/ Tagungen" werden zusammengelegt.

Ab 2017 wird der Thüringer ICE-Knoten in Erfurt in Betrieb genommen. Das Land Thüringen plant und realisiert Verkehrsinfrastrukturprojekte, die dann eine schnelle Anbindung an diesen Knoten gewährleisten und die Mobilität in viele Regionen Thüringens verbessern.

Wie die regionale und lokale Verkehrsinfrastruktur optimal auf den Fernverkehr und den Thüringer ICE-Knoten in Erfurt abgestimmt werden kann und welche Verkehrsprojekte dazu in Angriff genommen werden müssen, wird auch am 4. Juni, auf dem in Erfurt stattfindenden Bahngipfel auf der Agenda stehen.

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