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Logo BAVDas Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Baubewilligung für die Eisenbahn-Projekte im Klettgau erteilt, welche Bestandteil des S-Bahn-Ausbaus Schaffhausen sind. Mit der Plangenehmigungsverfügung werden der Doppelspurausbau im Klettgau und dessen Elektrifizierung sowie der Bau der neuen Bahnhaltestelle Beringerfeld erstinstanzlich genehmigt.

Logo VAPHarter Rückschlag für den Güterverkehr auf der Schiene: An der internationalen Frühjahrstagung des VAP zum Bahngüterverkehr in der Schweiz und Europa in Zürich von heute Donnerstag wurde bekannt, dass die italienische Staatsbahn Trenitalia kein Gefahrgut mehr befördern will, das in Güterwagen oder Behältern transportiert wird, deren für die Instandhaltung zuständige Stelle nicht zertifiziert ist, sondern nur über eine Konformitätserklärung gemäss EU-Verordnung 445/2011 verfügt. Die Verweigerung des Transportes von Gefahrgut durch die italienische Staatsbahn hat negative Folgen auf den gesamten schweizerischen und europäischen Schienengüterverkehr, der wegen seiner höheren Sicherheit eigentlich für Gefahrguttransporte prädestiniert ist. Die Frühjahrstagung des VAP war im Übrigen der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs, den politischen und technischen Rahmenbedingungen, dem neusten Stand der Technik, dem Risikomanagement im Schienengüterverkehr und der Konformität von Güterwagen gewidmet.

Durchschnittlich fast 37 Kilometer legte 2010 jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Schweiz täglich im Inland zurück. Verglichen mit 2005 hat die Tagesdistanz somit um rund vier Prozent zugenommen, was in erster Linie auf eine Zunahme der gefahrenen Bahnkilometer zurückzuführen ist. Dies geht aus dem „Mikrozensus Mobilität und Verkehr" hervor, den das Bundesamt für Statistik (BFS) und das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) durchgeführt haben. Dieser Mikrozensus ist Teil der neuen modularen Volkszählung, die den heute stark beschleunigten gesellschaftlichen Wandel viel besser analysiert, als bis anhin.

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz ist irritiert über die verkehrspolitischen Forderungen des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV). Der SGV forderte am Dienstag eine Gleichbehandlung von Strasse und Schiene. Angesichts dessen, dass seit Jahrzehnten mehr Gelder in die Strasse fliessen, wirkt dies bloss befremdlich. Ebenso seltsam mutet es an, wenn dem SGV zur Lösung verkehrspolitischer Fragen nicht mehr als das altbekannte Allheilmittel des Sparhammers einfällt.

Nach neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes baut die Schiene ihren Umweltvorteil im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern weiter aus. „Die Schiene ist das umweltfreundlichste motorisierte Verkehrsmittel", sagte Richard Mergner, verkehrspolitischer Sprecher des BUND auf einem Fachkongress der Allianz pro Schiene am Dienstag in Berlin. „Mit einer CO2 Minderung von 25 Prozent im Personen- und im Güterverkehr ist die Schiene seit der Jahrtausendwende nicht nur besser geworden, sondern sie ist auch schneller besser geworden als alle anderen Verkehrsträger", sagte Mergner, der als stellvertretender Vorsitzender der Allianz pro Schiene den aktuellen Umweltvergleich der Verkehrsträger in der Studie „Umweltschonend mobil" vorstellte. Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, wies ebenfalls auf die beachtliche Klimabilanz der Bahnen hin, betonte aber, dass der Umweltvorteil kein Selbstläufer sei. „Wir müssen aus dem Potenzial noch mehr machen. Es ist daher eine wichtige umweltpolitische Aufgabe, die Kapazität des Schienennetzes massiv auszubauen", sagte der UBA-Präsident.

Fritz Czeschka, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG): „Der Freistaat fördert seit 1996 den Wettbewerb im Regionalverkehr in Bayern. Seitdem hat sich durch die Vielfalt an Unternehmen und Angeboten vieles für die Fahrgäste verbessert, auch im Bayerischen Oberland.

Photo Doris Leuthard - copyright didiermartenetBundesrätin Doris Leuthard hat heute in Leipzig das Treffen der Verkehrsminister der Alpenländer geleitet und danach den Vorsitz dieser Plattform an Deutschland übergeben. Die Minister verabschiedeten zwei Studien zu Verkehrsmanagement-Instrumenten für den Alpenraum und beschlossen in diesem Zusammenhang, das Konzept Toll+ zu vertiefen. Dieses sieht die Einführung nachfrageabhängiger Strassengebühren vor.

Auf dem Weltverkehrsforum in Leipzig sind heute die Verkehrsminister der Alpenländer zusammengekommen. Deutschland übernahm dabei für zwei Jahre von der Schweiz die Präsidentschaft im Zürich Prozess.

Verkehrslärm stellt ein zunehmendes Problem für die Bevölkerung dar. Allein 25 Prozent der Bevölkerung leidet unter Schienenlärm, vor allem durch den zunehmenden Güterverkehr. Dennoch scheinen Politik, die Deutsche Bahn AG und die Gütertransportunternehmen die Gefahren sowie den drohenden Imageschaden nicht ausreichend zu erkennen.

„In Thüringen rollt der Verkehr. Aufgrund der bundesweit höchsten Investitionen (pro Kopf) seit 1990 in das Straßen- und Schienennetz haben wir eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur. Davon profitiert die Güter- und Logistikbranche. Aber Mobilität darf angesichts der hohen Kraftstoffpreise nicht zum Luxus werden." Davor warnte Verkehrsminister Christian Carius anlässlich der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) am Samstag (28. April 2012) in Weimar.

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