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(28.09.2012)

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz ist erfreut, dass der Bundesrat mit der Energiestrategie 2050 die Probleme um die künftige Energieversorgung angeht. Dieser Schritt ist wichtig und notwendig. Insgesamt ist das Massnahmenpaket, welches die Landesregierung vorschlägt, jedoch ungenügend. Insbesondere der Verkehr wird wieder einmal geschont.


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Die Energiewende ist möglich. Damit eine umweltgerechte Nutzung unserer Ressourcen Tatsache wird, ist jedoch ein entschlossenes Vorgehen gefragt. Mit seiner am Freitag präsentierten Energiestrategie 2050 schlägt der Bundesrat zwar den richtigen Weg ein, verfolgt diesen aber viel zu wenig konsequent.

Das Massnahmenpaket des Bundesrats umfasst zahlreiche sinnvolle Massnahmen. In vielen Punkten muss das Parlament jedoch Verbesserungen vornehmen. Gerade der Strassenverkehr wird vom Bundesrat zu pfleglich behandelt. Dazu besteht indes keinerlei Grund: Der Strassenverkehr ist und bleibt ein gewichtiger Energiefresser und eine massgebliche Ursache für den Klimawandel.

Kein Mut zur Gesamtenergieabgabe

Der VCS hat kein Verständnis dafür, dass der Bundesrat den Strassenverkehr einmal mehr mit Samthandschuhen anfasst. Die Landesregierung hat hier eine Chance verpasst. Der VCS bedauert insbesondere, dass die Landesregierung nicht den Mut hatte, eine Gesamtenergieabgabe in die Vorlage aufzunehmen, welche auch den Treibstoff umfasst. Der VCS fordert den Bundesrat auf, dies möglichst bald nachzuholen.

Lenkende Massnahmen, wie sie beim Heizöl in Kraft sind, würden rasch und unbürokratisch die CO2-Emissionen des Strassenverkehrs senken. Sensibilisierungsmassnahmen, wie sie der Bundesrat mit der Energiestrategie 2050 vorschlägt, begrüsst der VCS. Es sind jedoch auch Vorschriften und finanzielle Anreize notwendig, um die Energiewende zu realisieren.

CO2-Emissionen der Neuwagen wirksam senken

Positiv wertet der VCS, dass der Bundesrat die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Schweizer Neuwagen bis 2020 weiter senken will. Damit der Strassenverkehr dauerhaft umweltgerechter wird, muss der durchschnittliche Ausstoss jedoch auf 80 g pro km bis 2020 statt wie geplant bloss auf 95 g pro km reduziert werden.

Am 23. Oktober wird sich die Umweltallianz in Bern bei einem Hintergrundgespräch ausführlich zur Energiestrategie 2050 äussern. Der Umweltallianz gehören der VCS, der WWF, Greenpeace, Pro Natura und die Schweizerische Energie-Stiftung an.

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