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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft sagt der schleichenden Ausweitung von Werkverträgen, Subunternehmerleistungen und Leiharbeit im Bahnbereich den Kampf an. Das machte der Vorsitzende, Alexander Kirchner, zur Eröffnung des "Kleinen Gewerkschaftstages" der EVG in Fulda deutlich. "Wir werden es nicht zulassen, dass die von uns erkämpften Tarif- und Sozialstandards von einzelnen Eisenbahnverkehrsunternehmen unterwandert werden", stellte Kirchner fest. Werkverträge, Subunternehmerleistungen und Leiharbeit müssten im Bahnbereich auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden.

Entgegen dem Trend und den Prognosen zur Verkehrsentwicklung will die SBB im grossen Stil Stellen abbauen. Das ist für die Gewerkschaft SEV unverständlich.

Am 22. November 2015 stimmt der Kanton Zürich über die Realisierungskredite für die Limmattalbahn und die ergänzenden Strassenmassnahmen ab. Die Städte Dietikon, Schlieren und Zürich sowie die Gemeinden Urdorf und Spreitenbach betonen an einem gemeinsamen Anlass die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Limmattalbahn. Im Stadthaus Dietikon unterzeichneten Behördenvertreterinnen und Behördenvertreter das symbolische Manifest „Wir brauchen die Limmattalbahn“.

Was eine Selbstverständlichkeit hätte sein sollen, wurde nun doch richtig entschieden: Die SBB macht den Unterhalt an den neuen Gotthard-Zügen in den eigenen Werken.

am 29.10.2015 haben Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter mit Flugblättern darauf aufmerksam gemacht, warum ihre Präsenz in den Zügen trotz E-Tickets, Billettautomaten und Überwachungskameras weiterhin wichtig und auf vielen Strecken unverzichtbar ist. Die Aktion fand im Rahmen eines europaweiten Aktionstags der Europäischen Transportarbeiter-Föderation ETF statt.

Zusammenarbeit ausbauen und technische Systeme anpassen – das sind wichtige Voraussetzungen, um den Bahnverkehr über Europas Binnengrenzen hinweg zu verbessern. Schon beim Bahngipfel in der Staatskanzlei im September sind Schritte in diese Richtung verabredet worden. Heute ist die Verbesserung innereuropäischen Bahnverbindungen Thema einer Veranstaltung des Ministeriums in der Landesvertretung Brandenburg in Brüssel. Eröffnet wird die Konferenz von Verkehrsministerin Kathrin Schneider.

Auf Einladung von Bundesrätin Doris Leuthard haben sich am 20.10.2015 in Bern Vertreter des Bundes, der Kantone und Städte, der Transportunternehmen sowie von Vereinen und Fanvereinigungen zu einem Austausch über die Fantransporte getroffen. Ziel des Runden Tisches war es, einen Überblick über die laufenden Anstrengungen zu erhalten und das weitere Vorgehen festzulegen. Damit wird ein Auftrag des Parlaments umgesetzt. Dieses hatte Gesetzesänderungen zum Transport von Sportfans zurückgewiesen und den Bundesrat beauftragt, mit den betroffenen Kreisen andere Lösungen zu finden.

Der Bund investiert Milliarden in den Ausbau des Schienennetzes. Im Fokus stehen dabei vor allem die wichtigen Güterstrecken zu den Häfen. Nun kann eine der wichtigsten Güterstrecken im Norden, die Bahnverbindung Oldenburg-Wilhelmshaven, durchgehend elektrifiziert werden. Diese Bahnstrecke bindet den JadeWeserPort, Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen an das deutsche Schienennetz an. Die Finanzierungsvereinbarung über 423 Millionen Euro zwischen Bund und DB AG ist geschlossen.

Die zwischen Bund und Ländern am 24. September 2015 erreichte Verständigung über die Anhebung der Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wurde am Freitag, 16. Oktober formal vom Bundesrat beschlossen, nachdem der Bund bereits am Vortag die Einigung in Form des neuen Regionalisierungsgesetzes vorgelegt hatte. Damit ist die Erhöhung der Mittel im Jahr 2016 auf 8 Mrd. Euro sowie die jährliche Erhöhung um 1,8 Prozent vom Jahr 2017 an unter Dach und Fach. Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Mit diesem Gesetz als Grundlage können wir nun wieder langfristig planen und unserer Aufgabe als Besteller des Schienenpersonennahverkehrs nachkommen.“

"Für das Instandhaltungswerk in Eberswalde gibt es wieder eine realistische Chance. Das Werk kann erhalten bleiben, unser Kampf und der unermüdliche Einsatz der Kolleginnen und Kollegen haben sich gelohnt". Dieses Fazit zog der stellvertretende Vorsitzende der EVG, Klaus-Dieter Hommel, nach einem Spitzengespräch, das am Montagabend in Berlin stattfand. Auf Betreiben der EVG nahmen daran, neben dem Vorstandsvorsitzenden der DB AG, Rüdiger Grube, auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke teil.

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