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(07.09.2015)

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) eröffnet das Ausschreibungsverfahren für die Beschaffung neuen Rollmaterials: Sechs Fahrzeuge für den Voralpen-Express und fünf Fahrzeuge für den Regionalverkehr will die SOB bis 2019 beschaffen.


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Seit dem Fahrplanwechsel 2013 betreibt die SOB den aufgefrischten und modernisierten Voralpen-Express (VAE) zwischen St. Gallen und Luzern in geänderter Komposition. Das Erfolgsprodukt VAE soll ab Fahrplanwechsel 2018/19 mit einer neuen Fahrzeuggeneration weitergeführt werden. Seit Bund und Kantone 2014 grünes Licht für die Rollmaterialneubeschaffung gegeben haben, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Erwartungen und Anforderungen an die neue Fahrzeuggeneration wurden zusammengetragen gesichtet und priorisiert.

Einbezug der Reisenden

Die Meinungen und Wünsche der VAE-Reisenden holte die SOB in der ersten Jahreshälfte mit einer Online-Umfrage zur Innenausstattung allgemein, zu Verpflegungsmöglichkeiten etc. ein und erstellte das Anforderungsprofil. Zurzeit können die Reisenden ausserdem in zwei VAE- Musterwagen Probe sitzen und Musterstühle bewerten. Auch die Erkenntnisse dieser Umfrage sollen in die Beschaffung der neuen Bestuhlung einfliessen. Mit einer hochwertigen Fahrzeuggeneration sollen die Reisenden die Strecke zwischen St. Gallen und Luzern zurücklegen können, so das Ziel der SOB.

Befruchtender Austausch mit BLS

Seit einigen Jahren arbeiten die BLS und die SOB in vielen Bereichen zusammen. Dies ist auch der Fall bei der Entwicklung der Fahrzeugkonzepte, denn beide Unternehmen müssen in den kommenden Jahren neues Rollmaterial beschaffen. Die SOB benötigt ihre neuen Fahrzeuge bis 2019, die BLS hingegen erst bis 2025.

SOB und BLS haben in der Folge Synergien genutzt und den Anforderungskatalog für die neuen Fahrzeuge, die innovative Neuerungen zu etlichen Aspekten wie beispielsweise Energieeffizienz, optimierte Fahrwerkslösungen zur nachhaltigen Schonung der Gleise, vernetzte Leit- und Steuerungssysteme oder Instandhaltung aufweisen müssen, gemeinsam erarbeitet.

Auch wenn die beiden Beschaffungsprojekte eng aufeinander abgestimmt sind, wählen beide Bahnen nun unterschiedliche Ausschreibungsverfahren. Die SOB entschied sich aus Zeitgründen im Gegensatz zur BLS, die eine Präqualifikation favorisiert, für ein einstufiges Verfahren (sog. offenes Verfahren). Die internationale Ausschreibung für die neue SOB-Flotte ist eröffnet.

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