Newsletter

Werbung

Beliebte Beiträge

Werbung

(11.03.2016)

Der Schaltbau-Konzern hat das Geschäftsjahr 2015 nach vorläufigen Zahlen mit einem deutlichen Umsatzplus und einer überproportionalen Ergebnisverbesserung abgeschlossen.


Werbung

Der Konzernumsatz erhöhte sich um 16 % auf 496,7 Mio. EUR (Vorjahr 429,6 Mio. EUR). Vom Anstieg um 67,1 Mio. EUR entfiel nahezu die Hälfte (46 %) auf organisches Wachstum. So konnte das Segment Mobile Verkehrstechnik und hier insbesondere der Produktbereich Türsysteme den Vergleichswert 2014 deutlich übertreffen. Auch das Geschäftsfeld Bremssysteme innerhalb der Stationären Verkehrstechnik konnte sich gegenüber dem sehr guten Vorjahreswert nochmals verbessern und die nach wie vor unbefriedigende Entwicklung in der Infrastrukturtechnik mehr als ausgleichen. Das Segment Komponenten legte vor allem in China und den USA zu, wobei die operativen Zuwächse durch Währungseffekte verstärkt wurden.

Das EBIT stieg um 34 % auf 36,5 Mio. EUR (Vorjahr 27,3 Mio. EUR). Die EBIT-Marge verbesserte sich von 6,4 % auf 7,3 %. Belastungen aus Kaufpreisallokationen im Zusammenhang mit den erworbenen Gesellschaften, ein nochmaliger Verlust bei der spanischen Gesellschaft ALTE sowie Ergebnisbelastungen aus den Produktbereichen Bahnsteigtüren und Verkehrstechnik verhinderten einen noch deutlicheren Ergebnisanstieg. Positiv trugen wachsende Ergebnisbeiträge aus den Produktgruppen Zustiegssysteme, Bremssysteme und Komponenten sowie eine konzernweit unterproportionale Kostenentwicklung bei.

„Trotz der neuerlichen Wachstumsaufwendungen haben wir nahezu eine Punktlandung erzielt“, kommentiert Dr. Jürgen Cammann, Sprecher des Vorstands der Schaltbau Holding AG. „Das zeigt, über welches Potenzial die Schaltbau Gruppe verfügt.“

Mit vorläufig 2,90 EUR liegt das Ergebnis je Aktie erwartungsgemäß deutlich unter dem Rekordwert des Vorjahres (4,04 EUR), der allerdings stark durch einen Einmaleffekt in Höhe von 12,4 Mio. EUR aus der Neubewertung der Anteile an RAWAG beeinflusst war. In 2015 ist ein deutlich geringerer Bewertungseffekt von rund 2,5 Mio. EUR durch die Übergangskonsolidierung der englischen Gesellschaft Rail Door Solutions im Beteiligungsergebnis enthalten. Der Hauptversammlung am 14. Juni 2016 soll die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.

„Es ist uns sehr wichtig, Dividendenkontinuität zu wahren“, kommentiert Dr. Cammann. „Auf Ebene der Schaltbau Holding AG, deren Ergebnis insbesondere durch die Verlustübernahme aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der Pintsch Bamag belastet war, werden wir hierfür einen Teil der Gewinnrücklagen verwenden, wobei diese im Geschäftsjahr 2016 wieder aufgefüllt werden sollen.“

Die Auftragslage der Schaltbau-Gruppe hat sich durch die verbesserte Marktpräsenz und die strategischen Zukäufe wesentlich verbessert. Der Auftragseingang erhöhte sich um gut 13 % auf 508,4 Mio. EUR und übertraf zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte die Grenze von 500 Mio. EUR. Wesentlichen Anteil daran hatten ALTE und RAWAG in der Mobilen Verkehrstechnik ebenso wie der Geschäftsbereich Bremssysteme und ein deutlich höheres Bestellvolumen bei Komponenten.

Für 2016 strebt die Schaltbau-Gruppe ein Umsatz- und Ergebniswachstum von über 10 % an. Der Umsatz soll rund 550 Mio. EUR erreichen, das EBIT 41,5 Mio. EUR. Damit soll die EBIT-Marge trotz weiterer Belastungen aus dem Bahnsteigtüren-Projekt und aus Kaufpreisallokationen stabil gehalten werden. Das Ergebnis je Aktie soll demnach mindestens 3,50 Euro betragen.

Schlagwörter

Premium Partner

Partnerseiten

Facebook Fanseite