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(03.05.2017)

Alstom und die DB Regio AG haben einen neuen Vertrag über 25 Coradia Continental Elektrotriebzüge für den Einsatz im Saarland und in Rheinland-Pfalz unterzeichnet. Dieser Auftrag ist Teil eines Rahmenvertrages, der 2012 zwischen der DB Regio AG und Alstom über die Lieferung von bis zu 400 Coradia Continental Zügen abgeschlossen wurde. Der Auftragswert liegt in der Größenordnung von 150 Mio. Euro. Die Züge werden in Salzgitter gefertigt.


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Auslöser dieses Auftrags ist der von DB Regio AG gewonnene Verkehrsvertrag zum Betrieb des Elektro-Netz Saar RB Los 1 auf den Strecken Schweich - Trier Hbf – Saarbrücken Hbf – Kaiserslautern Hbf (ab Dezember 2019) und Trier Hafenstraße – Konz – Saarburg (ab Dezember 2020). Besteller dieser Verkehre sind das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Saarland sowie die rheinland-pfälzischen Zweckverbände SPNV Nord und ZSPNV- Süd.

„Nach den 53 Zügen, die die Deutsche Bahn im letzten Monat bestellt hat, steigt nun die Gesamtzahl der innerhalb des laufenden Rahmenvertrages verkauften Coradia Continental Züge auf über 100 an, was ein klarer Beweis für die Zufriedenheit unseres Kunden mit diesem Zug ist. Mit einem Streckenrekord der Gesamtflotte von 35 Mio. Kilometern pro Jahr und einer Verfügbarkeit aller Kundenflotten von 99% hat sich der Coradia Continental als Regionalzug bewährt“, sagt Didier Pfleger, Sprecher der Geschäftsführung von Alstom Deutschland & Österreich.

Die 25 vierteiligen Coradia Continental Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sind mit bis zu 200 Sitzen ausgestattet. Die Züge zeichnen sich durch hervorragende Beschleunigungseigenschaften aus und fahren besonders sanft und leise.

Der Coradia Continental erfüllt die neuesten europäischen Normen in punkto Brandschutz, Barrierefreiheit und Emissionswerte. Seitens der Aufgabenträger wurde bei den Fahrzeugvorgaben in der Ausschreibung besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Mehrzweckbereiche bieten genügend Platz für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Die Antriebsausrüstung befindet sich auf dem Dach, sodass der Zuginnenraum geräumiger ausfällt. Einstieg auf Bahnsteighöhe, Schiebetritte und durchgängige Niederflurigkeit sorgen für barrierefreies Reisen. Die Fahrzeuge sind gemäß den vertraglichen Vereinbarungen mit Verstärkern für bessere mobile Kommunikation sowie mit Steckdosen, Videokameras und einem Echtzeit-Fahrgastinformationssystem ausgerüstet, das aktuelle Zuganschlussdaten anzeigt.

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