(27.11.2012)
Die betrügerische Manipulation von Fahrscheinautomaten ist eine kriminelle Modeerscheinung. Aktuell erlebt die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) eine deutliche Zunahme entsprechender Versuche an ihren Automaten. Vor allem im Stadtgebiet Mannheim. Dabei gehen die Täter zumeist sehr ähnlich vor: Die Rückgabeklappe der Banknotenverarbeitung wird mit einem Fremdkörper verklemmt und somit die Rückgabe der Noten scheinbar verhindert.
Auf diese Weise erhalten die Kunden keine Scheine zurück, obwohl der Automat korrekt arbeitet. Die entsprechenden Banknoten werden von den Tätern, zusammen mit dem Fremdkörper, zu einem späteren Zeitpunkt entfernt. Allein in den vergangenen zwei Wochen entstand der RNV so ein Schaden von über 600 Euro.
Betroffene Fahrgäste können sich in den Kundenzentren an die RNV wenden. Schützen können sie sich vor dieser Form der Manipulation aber bereits im Vorfeld: Erfolgt keine Banknotenrückgabe und der Automat zeigt auch keine Fehlermeldung an, reicht schon ein Blick oder Griff unter die Rückgabeklappe, um eine mögliche Manipulation festzustellen. Um die Kunden zu schützen, verstärkt die RNV zudem im gesamten Verkehrsgebiet ihre Kontrollen an den Automaten.