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(10.10.2016)

Rund zwei Monate vor der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels läuft der Probebetrieb auf Hochtouren. Diese Woche startet eine intensive Phase – die Anzahl Personenfahrten durch den Basistunnel werden deutlich erhöht, von heute bis zu 2 Zügen auf bis zu 16 Züge pro Tag. Wer donnerstags oder freitags via Gotthard reist, hat ab sofort gute Chancen, dank des neuen Tunnels rund eine halbe Stunde früher als geplant anzukommen. Den Kunden wird erst kurz vor Abfahrt bzw. während der Fahrt die frühere Ankunft sowie die Umsteigemöglichkeit auf die Panoramastrecke kommuniziert.


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Ab diesem Donnerstag startet eine neue Phase des Probebetriebs – mit deutlich mehr Testfahrten als bisher. Neu werden donnerstags und freitags jeweils bis zu 16 Züge durch den Tunnel geleitet. Bisher waren es von Dienstag bis Freitag täglich bis zu zwei Züge. Beim nun intensivierten Probebetrieb verkehren die Züge zwischen Bellinzona und Lugano frühzeitig und ein Zusatzzug für fahrplanmässig reisende Fahrgäste wird zur Verfügung gestellt. In Richtung Norden warten die Züge in Arth-Goldau die Weiterfahrt ab. So sind die Anschlüsse überall gewährleistet. Es wird nach wie vor jeweils kurzfristig entschieden, ob der Zug durch den neuen Basistunnel oder über die Gotthard-Panoramastrecke verkehrt.

Bis zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 gilt der reguläre Fahrplan, ab dann fahren alle Intercity- und Eurocity-Züge durch den neuen Gotthard-Basistunnel statt über die bisherige Gotthard-Panoramastrecke. Die Reisezeiten zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin sowie nach Italien verkürzen sich dadurch je nach Verbindung um 25 bis 35 Minuten. Bis zur fahrplanmässigen Inbetriebnahme erfolgt ein umfangreicher Probebetrieb – mit Testfahrten von Personen- und Güterzügen. Es ist ausschliesslich speziell ausgebildetes Personal im Einsatz. Seit anfangs September 2016 wurden rund 60 Personenzüge statt über die Gotthard-Panoramastrecke kurzfristig durch den Basistunnel geleitet. Dabei konnten erstmals Fahrten im Mischverkehr (Personen- und Güterzüge) durchgeführt werden – die geplanten Geschwindigkeiten konnten erreicht werden.

Rund 5000 Güterzüge

Bereits seit dem 5. September fahren zahlreiche Güterzüge von SBB Cargo, SBB Cargo International und weiteren Eisenbahngüterverkehrsunternehmungen fahrplanmässig durch den neuen Gotthard-Basistunnel. Bis zur Inbetriebnahme am 11. Dezember werden dies rund 5000 Güterzüge sein. Davon entfallen rund 50 Prozent auf SBB Cargo, 35 Prozent auf SBB Cargo International sowie 15 Prozent auf die weiteren Unternehmen. SBB Cargo führt somit gut 50 Prozent der Züge via Basistunnel statt über die Panoramastrecke.

Zusätzliche Fahrten «Gottardino»

Noch bis am 27. November 2016 verkehrt der Sonderzug «Gottardino», welcher die einzigartige Gelegenheit bietet, im Gotthard-Basistunnel auszusteigen und in der Multifunktionsstelle Sedrun eine Erlebniswelt zum Thema Gotthard zu besuchen. Aufgrund der grossen Beliebtheit hat die SBB die Anzahl Fahrten noch einmal erhöht – es gibt noch rund 1‘700 freie Plätze im November. Informationen unter sbb.ch/gottardino.

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