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(05.12.2013)

Gemeinsam haben am 05.12.13 Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Georg Brunnhuber, Leiter Wirtschaft, Politik und Regulierung der Deutschen Bahn AG, Artur Stempel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Sachsen und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Bayern, den 73 Kilometer langen elektrifizierten Teilabschnitt Reichenbach‒Hof der Sachsen-Franken-Magistrale mit einem Festakt symbolisch in Betrieb genommen.


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Pünktlich zum Fahrplanwechsel 2013/2014 am 15. Dezember startet planmäßig der durchgehende, elektrische Zugbetrieb zwischen Reichenbach und Hof. Damit kommen auf der Regional-Express-Linie 3 Dresden Hauptbahnhof‒Chemnitz‒Zwickau‒Plauen‒Hof umweltfreundliche Fahrzeuge mit Elektroantrieb‒klimatisierte Doppelstockwagen der Bauart Dosto 2003 zum Einsatz. Zugleich wird die Region ab diesem Zeitpunkt direkt an das elektrisch betriebene Mitteldeutsche S-Bahn-Netz angebunden.

„Ich freue mich, dass die Bahnstrecke Reichenbach–Hof ab heute auch von Elektrozügen befahren werden kann. Das ist ein weiterer Meilenstein zur Verbesserung der Schieneninfrastruktur über die sächsischen Landesgrenzen hinweg. Ein modernes Verkehrsnetz ist die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung die Mobilität der Menschen in der gesamten Region", sagte Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok bezeichnete die Investition als das richtige Signal für einen attraktiven Zugverkehr vom mitteldeutschen Wirtschaftsraum in Richtung Bayern: „Statt bisher mit Diesel, können zwischen Dresden beziehungsweise Leipzig und Hof die Züge mit Elektroantrieb fahren. Das ist leiser und umweltfreundlicher als bisher und ein wichtiges Zeichen für eine moderne und umweltfreundliche Mobilität. Die Elektrifizierung von Reichenbach bis Hof ist wichtig und gut, sie reicht aber nicht aus. Nun muss auch der Freistaat Bayern die Elektrifizierung bis Nürnberg zügig in Angriff nehmen."

Artur Stempel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Sachsen, betonte vor allem die überregionale Perspektive dieser Strecke: „In den 160 Jahren ihres Bestehens hat sich die Sachsen-Franken-Magistrale zum Rückgrat des Schienenverkehrs im sächsisch-fränkischen Raum entwickelt. Sie verknüpft heute bedeutende Ober- und Mittelzentren und erschließt starke Wirtschaftsräume. Die fertiggestellte durchgehende Elektrifizierung bis Hof wird der Strecke einen weiteren Bedeutungsschub geben.

Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Bayern: „Auch aus bayerischer Sicht begrüße ich die Maßnahme. Dabei dürfen wir jedoch die notwendige weitere Elektrifizierung in Bayern nicht aus dem Auge verlieren, was nicht nur für den Personenverkehr, sondern vor allem für den überregionalen Güterverkehr in der Region von strategischer Bedeutung ist."

Insgesamt investierte die Deutsche Bahn rund 160 Millionen Euro (einschließlich Planungskosten) aus EU-, Bundes-, Landes- und Eigenmitteln in die Bauarbeiten auf dem 73 Kilometer langen Streckenabschnitt. Der Bau begann im Februar 2010 mit den bauvorbereitenden Arbeiten. Zwischen Reichenbach und Hof wurden insgesamt rund 3.000 Oberleitungsmasten gesetzt und 175 Kilometer Gleis mit Oberleitung überspannt. Hinzu kam der Aufbau der Bahnstromversorgungs- und Einspeisungseinrichtungen in Hof und Plauen und die Anpassung der Verkehrsstationen entlang der Strecke. 31 betroffene Brücken (Eisenbahn-, Straßen- und Fußgängerbrücken) wurden teilweise neu gebaut oder ertüchtigt und an die neue Infrastruktur angepasst, unter anderem das Göltzschtalviadukt. Mit der Streckenelektrifizierung wurden die Voraussetzungen geschaffen, die Region mit dem Fahrplanwechsel direkt an das elektrisch betriebene Mitteldeutsche S-Bahn-Netz anzubinden. Bis Ende 2015 werden noch Renaturierungs- und Restarbeiten durchgeführt.

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