(03.07.2013)
Der Verwaltungsrat von Lyria SAS hat beschlossen, die Direktverbindung zwischen der Schweizer und der französischen Hauptstadt in Zukunft nicht mehr über Neuenburg, sondern über Basel zu führen, wodurch die Reisezeit um 15 Minuten verkürzt werden kann. Diese Massnahme tritt ab dem 15. Dezember 2013 in Kraft. Für diejenigen Kunden aus Neuenburg und Pontarlier, die nach Dijon und Paris reisen möchten, werden die SBB und SNCF eine leistungsfähige Alternative anbieten. Die künftigen Reisezeiten entsprechen den aktuellen Fahrzeiten oder sind sogar kürzer. Sie bieten einen Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz des TGV in Frasne auf dem gleichen Perron.
Seit Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhin-Rhône im Dezember 2011 bevorzugen die von Bern nach Paris reisenden Kunden die Verbindung über Basel. Die Gründe: Kürzere Reisezeiten, mehr Verbindungen sowie ein höherer Reisekomfort. Die Zahl der Reisenden aus Neuenburg und Pontarlier rechtfertigt den Einsatz eines Zuges mit 350 Plätzen nicht. Für 2013 wird auf dieser Verbindung Bern <> Paris über Neuenburg und Pontarlier voraussichtlich ein Verlust von mehreren Millionen Euro anfallen.
Angesichts dieser Situation hat der Verwaltungsrat von Lyria SAS entschieden, den TGV- Anschluss ab Bern anzupassen. Ab 15. Dezember 2013 wird die Direktverbindung zwischen den beiden Hauptstädten Bern und Paris nicht mehr über Neuenburg, sondern über Basel führen. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit ab dem Fahrplanwechsel im Dezember um 15 Minuten und mittelfristig um 35 Minuten.
In Fahrtrichtung Paris > Schweiz wird der TGV auch weiterhin nach Thun, Spiez und Interlaken verlängert.
Für diejenigen Kunden, die aus Neuenburg und Pontarlier mit dem TGV nach Dijon und Paris reisen, wird eine leistungsfähige Alternative geprüft. Dabei soll sichergestellt werden, dass die künftigen Fahrzeiten mindestens dem heutigen Angebot entsprechen. SBB und SNCF werden dem Kanton Neuenburg und der Region Franche-Comté die Einrichtung eines RegioExpress zwischen Neuenburg, Pontarlier und Frasne vorschlagen, wo die Reisenden auf dem gleichen Perron in den TGV Lausanne - Paris oder Paris – Lausanne umsteigen können.
In den nächsten Tagen soll ein Treffen zwischen SBB, SNCF, Lyria und den Bestellern - der Kanton Neuenburg und die Region Franche-Comté - stattfinden, bei dem die wichtigsten Aspekte dieses neuen Angebots erläutert werden, was auch Verbesserungen beim Ticketing, den Reservierungen und Services umfasst.
TGV Lyria wird im Laufe des Herbsts 2013 die Kunden über die Details dieser Angebote informieren.