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(03.12.2012)

Mit einer „Sternfahrt" von Nürnberg, Würzburg, Jena und Sonneberg nach Bamberg feierte DB Regio Nordostbayern heute den Einsatz der neuen Züge im Franken-Thüringen-Express. Ab Fahrplanwechsel am 9. Dezember werden alle 22 neuen elektrischen Regionalzüge der Baureihe ET 442 im E-Netz Franken im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, kontrolliert und finanziert, fahren. Mit dem modernen Regionalzug erhöht die Bahn für ihre Fahrgäste den Fahrkomfort und bietet ausschließlich umsteigefreie Verbindungen.


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Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Gleichzeitig ist er durch sein Antriebs- und Steuerungssystem besonders energieeffizient und damit umweltfreundlich. Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern: „Nachdem die Industrie uns den Zug leider mit einem Jahr Verzug geliefert hat, mussten sich unsere Kunden, genauso wie wir, lange gedulden. Aber nun freuen wir uns sehr, diesen tollen Franken-Thüringen-Express auf allen Strecken präsentieren zu können."

Auch Fritz Czeschka, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, freut sich für die Fahrgäste: „Mit den 22 neuen Elektrotriebzügen kann DB Regio nun endlich das von uns vorgesehene Fahrplankonzept umsetzen. Fahrgäste profitieren von neuen stündlichen Direktverbindungen zwischen Nürnberg, Erlangen, Coburg und Sonneberg. Zwischen Nürnberg und Bamberg können wir durch zusätzliche Züge einen erweiterten 30-Minuten-Takt an Werktagen in der Hauptverkehrszeit morgens und abends anbieten."

DB Regio wird nun schnell und ohne Umsteigen die Strecke Nürnberg – Bamberg – Lichtenfels – Coburg – Sonneberg im Stundentakt bedienen. Dabei werden zweistündlich in Bamberg in Richtung Würzburg und in der anderen Stunde zweistündlich in Lichtenfels in Richtung Jena Saalebahnhof Zugteile abgekuppelt und fahren eigenständig an ihr Ziel. Die Fahrgäste müssen dabei nicht umsteigen, aber beim Zusteigen insbesondere im Abschnitt Nürnberg – Bamberg auf die Zugbeschilderung achten. Der Zugteil nach Sonneberg wird ab Nürnberg grundsätzlich am Zugschluss geführt. Die durchgehenden Zugteile nach Würzburg bzw. Jena laufen an der Zugspitze. In der Gegenrichtung, nach Nürnberg, besteht das gleiche System mit entsprechender Vereinigung der Zugteile in Lichtenfels bzw. Bamberg. Der „Franken-Thüringen-Express" fährt zweistündlich ohne Umsteigen von Nürnberg nach Jena in knapp drei Stunden. Reisende nach Berlin erhalten dort einen schnellen Anschluss weiter mit dem ICE in die Bundeshauptstadt. Ergänzend verkehren noch zwei zweistündliche RB-Linien von Bamberg nach Saalfeld. Zusammen ergibt dies von Bamberg nach Kronach einen Stundentakt.

Die Fahrzeuge verfügen über bis zu 300 Sitzplätze. Aneinander gekuppelt können Züge mit bis zu 550 Sitzplätzen unterwegs sein. Ein Zugteil umfasst zwischen drei und fünf durchgehend begehbare Wagen. Die Innenräume sind hell und transparent gestaltet sowie videoüberwacht. Ausstattungsmerkmale sind Fahrgastinformationsdisplays, Laptop-Steckdosen, eine Kinderecke, gekennzeichnete Vorzugsbereiche für Abo-Kunden, ein abgegrenzter 1. Klasse Bereich mit Ledersitzen und Sprechstellen in allen Einstiegsbereichen.

Außerdem zeichnet sich die Baureihe 442 durch eine besonders behinderten-gerechte Ausstattung aus. Neben niedrigen Einstiegen sind im Zug ebenfalls niveaugleiche Schiebetritte angebracht. Damit können Rollstuhlfahrer den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig problemlos überbrücken. Die Beschriftungen an allen Bedienelementen sind ertastbar. Für Personen mit Seheinschränkungen sind die Handstangen farblich abgegrenzt. Darüber hinaus verfügt die Baureihe gleichfalls über behindertenfreundliche Toiletten, sowie Mehrzweckräume mit Rollstuhlplätzen aber auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Bereits seit Dezember 2011 bringt das neue Konzept des „Franken-Thüringen-Express" zusätzliche Verbindungen zwischen Bamberg und Nürnberg. Zwischen Coburg und Sonneberg fahren die Züge morgens und am späten Nachmittag halbstündlich statt bislang überwiegend stündlich. Die Reisenden erwarten zudem bessere Spätverbindungen am Wochenende im Raum Coburg und täglich zwischen Nürnberg und Oberfranken. Neben Coburg und Lichtenfels sind auch Rödental, Neustadt und Sonneberg jeweils eine Stunde später von Nürnberg bzw. Würzburg erreichbar.

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