(31.10.2013)
Die schweren Unfälle der vergangenen Wochen, bei denen drei Niederflur-Straßenbahnen zum Teil erheblich beschädigt wurden, haben Auswirkungen auf den Fahrzeug-Einsatz: In den kommenden Wochen muss die VGF deshalb in Abstimmung mit traffiQ erneut einen älteren Wagen des Typs „Pt" auf der Linie 18 einsetzen. In der Fahrplan-Auskunft, bei den Linienfahrplänen im Internet und in den Haltestellen-Fahrplänen werden die Fahrten dieser Bahn, die für mobilitätseingeschränkte Menschen nur schwer zu nutzen sind, besonders gekennzeichnet. Der Einsatz weiterer „Pt"-Wagen ist möglich, um keine Fahrten ausfallen zu lassen, in diesem Falle werden sie aber nicht hintereinander fahren.
Im Mai hatte die VGF drei der hochflurigen „Pt"-Wagen, die auf den Linien U5 und U6 verkehrten, so umgebaut, dass sie wieder als Straßenbahnen verkehren können. Dies bewährt sich jetzt, da die bei den nicht von VGF-Fahrern verschuldeten Unfällen am 29. August auf der Mainzer Landstraße, am 24. Oktober an der Uniklinik und am 28. Oktober in Höchst in Mitleidenschaft gezogenen Fahrzeuge länger ausfallen. Obwohl seit Sommer vier der bestellten neun neuen „S"-Wagen im Einsatz sind, stehen zurzeit sieben Niederflur-Bahnen wegen Unfallschäden nicht zur Verfügung. Um Ausfälle von Fahrten zu verhindern, greift die VGF auf die für den Stadion- und Museums-Einsatz vorgesehen älteren Reserve-Bahnen zurück. Bis Ende des Jahres werden weitere moderne „S"-Wagen nach Frankfurt geliefert.
VGF und traffiQ bitten ihre Kunden um Verständnis für diese Einschränkungen. Sobald wieder genügend moderne Niederflur-Bahnen für den täglichen Betrieb zur Verfügung stehen, werden diese Einschränkungen rückgängig gemacht.