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(24.10.2012)

Probefahrten unter realen Bedingungen fanden am Mittwoch, 24. Oktober 2012 zwischen Arth- Goldau und Airolo im Rahmen der Entwicklung des Projekts VIIA Transhelvetica von Viia statt, einer Tochter der SNCF Geodis und von Modalohr. Dieses sieht vor, ab 2015 über 100'000 nicht kranbare Standard-Sattelauflieger mit 4-Meter Eckhöhe pro Jahr zwischen dem Ruhrgebiet, Süddeutschland und Norditalien von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Der Testzug bestand aus zwei Modalohr Niederflur-Tragwagen beladen mit einem Standard Sattelauflieger mit einer Eckhöhe von 4-Meter. Zwei Hin- und Rückfahrten wurden erfolgreich durchgeführt.


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Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hatte die Probefahrten auf der Gotthardstrecke verlangt, um aufzuzeigen, dass die Modalohr Niederflur-Tragwagen Sattelauflieger mit 4-Meter Eckhöhe auf der gegenwärtigen Linie mit dem auf 3,84-Meter beschränkten Lichtraumprofil befördern können. Anlässlich der Übergabe der Unterlagen für die VIIA Transhelvetica an das BAV am 14. August 2012 hatten die Initianten Viia und Modalohr angekündigt, die Tests im Herbst vorzunehmen. Die erfolgreichen Probefahrten beweisen nun die technische Einsetzbarkeit des Systems Modalohr für den Transport von Sattelaufliegern mit 4-Meter Eckhöhe auf der bestehenden Gotthardlinie ohne auf die allfällige Profilerweiterung warten zu müssen. Vorbehältlich der Zustimmung des BAV bis Ende 2012, kann die VIIA Transhelvetica ab 2015 sukzessive jährlich eine Kapazität von über 100'000 Standard-Sattelaufliegern verlagern, ohne dass die Infrastruktur dazu angepasst werden muss.

Dieses neue Angebot durch die Schweiz wird das einzige europäische Netzwerk horizontal verladbarer Strassenfahrzeuge auf die Schiene ergänzen wie es von SNCF Geodis seit bald zehn Jahren betrieben wird.

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