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(21.09.2012)

Die DB Netz AG beschafft sieben neue Rettungszüge für die Schnellfahrstrecken Hannover–Würzburg und Mannheim–Stuttgart. Sie hat dazu heute mit den Firmen Dräger und Tatravagonka Verträge über die Lieferung von 36 Aufbauten für Rettungszüge und 36 Trägerfahrzeugen unterzeichnet. Sie ersetzen in den nächsten sechs Jahren sukzessive die seit Anfang der 1990er Jahre entlang der beiden Schnellfahrstrecken stationierten sechs Rettungszüge. Der siebte Zug ist als Reserveeinheit vorgesehen. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 80 Millionen Euro.


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„Das in Abstimmung mit den Einsatzkräften konzipierte Rettungskonzept für die ersten Schnellfahrstrecken der Bahn hat sich bewährt. Die Züge wurden im Laufe der Jahre technisch zwar immer wieder auf den neuesten Stand gebracht, nun steht aber nach über 20 Jahren Einsatzzeit eine Komplett-erneuerung an. Damit investieren wir weiter in die Sicherheit dieser Strecken. Zu den reinen Kosten für die Neuanschaffung kommen zusätzlich noch die jährlichen Vorhaltungskosten. Sie liegen für die derzeit sechs Züge bei rund zwölf Millionen Euro pro Jahr", so Hansjörg Hess, Produktionsvorstand der DB Netz AG.

Alle Tunnelanlagen der Deutschen Bahn verfügen über ein vierstufiges Sicherheitskonzept, das die Maßnahmen der Prävention, Ereignisminderung, Selbstrettung sowie Fremdrettung umfasst. Zur Unterstützung der Fremdrettung in Tunnelanlagen der Schnellfahrstrecken Hannover–Würzburg und Mannheim–Stuttgart unterhält die Bahn derzeit sechs Spezialzüge, so genannte Rettungszüge. Sie sind in Hildesheim, Kassel, Fulda, Würzburg, Mannheim und Kornwestheim stationiert.

Die Züge bestehen in der Regel aus fünf Wagen, einem Sanitäts-, einem Löschmittel- und einem Gerätewagen sowie zwei Transportwagen. Der erste Zug, der bereits 1989 in Fulda stationiert wurde, besitzt noch einen zusätzlichen Transportwagen. Die Wagen sind entsprechend mit feuerwehrtechnischem Gerät sowie Löschwasser, Kommunikationsmitteln und Stromerzeugern ausgerüstet. In umluftunabhängigen Bereichen befinden sich notfallmedizinische Einrichtungen. Die Züge sind rund um die Uhr mit zwei besonders geschulten Lokführern einsatzbereit.

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