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(19.03.2012)

Das Vorprojekt von Tram Region Bern wurde in der Anhörung positiv aufgenommen. Die überwiegende Mehrheit der rund 140 Eingaben unterstützt das Vorhaben mit zahlreichen konstruktiven Vorschlägen. Die Anregungen werden nun in das Bauprojekt einfliessen, welches 2013 vorliegen soll.


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Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer zeigte sich erfreut über die zahlreichen Rückmeldungen, die im Rahmen der Anhörung eingegangen sind. Die Eingaben fielen insgesamt «positiv-konstruktiv» aus, stellte sie fest. Bemerkenswert sei insbesondere der hohe Anteil von Privatpersonen, bei denen das Projekt auf grosse Akzeptanz gestossen ist. Regierungsrätin Egger-Jenzer betonte die strategische Bedeutung des Projekts: Das Tram sei nicht einfach ein Verkehrsmittel, sondern mit dem Tram könnten entscheidende Anreize für die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region gesetzt werden. Davon könne der ganze Kanton profitieren.

Besonders gut angekommen in der Anhörung sind die Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern, die Wendeschlaufe bei der Endstation des neuen Trams auf der Rüti in Ostermundigen und die Umgestaltung des Eigerplatzes. Quasi unbestritten war auch die Wahl des Verkehrsmittels. Die Einsicht, dass nur mit dem Tram die weiterhin stark wachsende Nachfrage bewältigt werden kann, hat sich in breiten Kreisen durchgesetzt.

Einzelne Organisationen und Privatpersonen haben sich kritisch zur Linienführung zwischen Viktoriaplatz und Galgenfeld geäussert. So wurde vorgeschlagen, das Tram über den Guisanplatz nach Ostermundigen fahren zu lassen. Regierungsrätin Egger-Jenzer stellte klar, dass diese Variante mehrfach auf Herz und Nieren geprüft und verworfen wurde. Das Gutachten der ETH-Zürich habe zudem klar bestätigt, dass die gewählte Linienführung über den Rosengarten die einzig sinnvolle sei. Grosse Erwartungen werden in die zweite Tramachse durch die Berner Innenstadt gesetzt. Regierungsrätin Egger-Jenzer zeigte sich zuversichtlich, dass hier eine gute Lösung gefunden wird. Allerdings könnten beide Projekte nicht gleichzeitig, sondern nur etappiert realisiert werden. Auch bei der Alleen-Frage im Norden Berns und der offenen Fragen in Köniz und Schliern zeichnen sich gute Lösungen ab.

Die zahlreichen Anregungen aus der Anhörung werden in das Bauprojekt einfliessen, das bis im Frühjahr 2013 erarbeitet wird. Nach dem klaren Bekenntnis im Rahmen der Anhörung will der Kanton insbesondere auch die Projektierung der Tramverlängerung nach Kleinwabern vorantreiben, so dass auch hier im kommenden Jahr ein baureifes Projekt vorliegt.

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