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(15.08.2012)

Logo Deutsche BahnIm Rahmen der Erprobung der sogenannten Festen Fahrbahnen wurden 1995 auf der zweigleisigen Strecke Halle–Bitterfeld Stahlschwellen auf Asphalt eingebaut. Für das Jahr 2015 war die komplette Erneuerung für diese Strecke vorgesehen. Bei einer Inspektion wurde festgestellt, dass an den Stahlschwellen erhebliche Schäden (erhöhte Korrosion) aufgetreten sind. Im Zuge der anschließenden weiteren Begutachtung wurde die Strecke am 1. August 2012 vorsorglich gesperrt.


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Aufgrund der in den letzten Tagen erstellten Gutachten hat die Bahn nun entschieden, die komplette Erneuerung des rund 15 Kilometer langen zweigleisigen Abschnitts zwischen Halle und Bitterfeld vorzuziehen. Dies ist die technisch und verkehrlich sinnvollste Lösung, um die Strecke so schnell wie möglich wieder durchgehend auf beiden Gleisen mit dann 200 km/h befahren zu können. Erste Überlegungen, ein Gleis durch entsprechende Maßnahmen zu stabilisieren, um die Strecke mit Einschränkungen möglichst kurzfristig wieder befahrbar zu machen, haben sich als technisch nicht umsetzbar erwiesen.

„Wir bedauern sehr, dass wir den Streckenabschnitt Halle–Bitterfeld unseren Kunden für einen längeren Zeitraum nicht mehr zur Verfügung stellen können. Gleichzeitig sind wir der festen Überzeugung, dass mit der jetzt getroffenen Entscheidung eine planbare und auch langfristig verlässliche Lösung gefunden wurde. Nach Abschluss der Kompletterneuerung steht die Strecke unseren Kunden deutlich früher als ursprünglich geplant mit einer von 160 auf 200 km/h erhöhten Geschwindigkeit zur Verfügung", so Dr. Jörg Sandvoß, Vorstand Vertrieb und Fahrplan bei der DB Netz AG.

Mit den Planungen für die umfangreichen Baumaßnahmen wurde bereits begonnen. Erste Arbeiten wie beispielsweise den Rückbau der Schwellen und Gleise starten noch in diesem Jahr, wobei der Schwerpunkt der Baumaßnahmen im Jahr 2013 liegen wird. Über den konkreten zeitlichen Ablauf sowie Umfang und Kosten der erforderlichen Erneuerungsmaßnahmen wird die Bahn nach Vorliegen des vollständigen Konzepts informieren. Die Strecke bleibt bis auf weiteres gesperrt.

Betroffen sind die Züge des Fernverkehrs der Linie Berlin‒Halle (Saale)–Naumburg (Saale)‒München sowie die Nahverkehrslinien RB 80 und 86 Lutherstadt Wittenberg/Dessau‒Bitterfeld‒Halle (Saaale), die über Delitzsch (ohne Halt) umgeleitet werden und dadurch etwa 10 Minuten länger unterwegs sind. Für den Nahverkehr zwischen Bitterfeld und Halle (Saale) ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der die Unterwegshalte Roitzsch, Brehna, Landsberg/b. Halle (Saale) und Hohenthurm bedient.

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