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(13.08.2012)

Logo Deutsche BahnVor dem letzten der sieben Bauwochenenden an der S-Bahn Stammstrecke zieht die Bahn eine erste erfolgreiche Bilanz. Alle geplanten Baumaßnahmen werden voraussichtlich am Ende des nächsten Bauwochenendes geschafft sein. Hauptsächlich wurden dann Gleise und Weichen erneuert und Brandschutzmaßnahmen an den Tunnelstationen ausgeführt.


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Außerhalb des Stammstreckentunnels erneuerte die DB Netz AG zwischen Hauptbahnhof und Pasing 8,1 Kilometer Gleise mit 16,2 Kilometern Schienen sowie 13.500 Schwellen und tauschte 24.500 Tonnen Schotter aus. Dort kamen Großbaumaschinen zum Einsatz. Aber auch im Bereich der drei Tunnelstationen Marienplatz, Isartor und Rosenheimer Platz wurden mit Hilfe von Zweiwege-Baggern die Schienen gewechselt. Die Investitionssumme für die Gleisbauarbeiten beläuft sich auf rund 5,7 Millionen Euro.

Außerhalb des Tunnels rüstete DB Netz 18 Weichen mit sogenannten Verschlussfachabdeckungen nach. Sie sollen in der kalten Jahreszeit Weichenstörungen durch Eis und Schnee verhindern. Außerdem wurden im Rahmen der Instandhaltung Weichen, Kabelkanäle, Zugfunkanlagen und die Tunnelbauwerke inspiziert und bei Bedarf saniert.

Die DB Station&Service AG ertüchtigte vor allem den Brandschutz an den fünf unterirdischen Stationen. An allen Tunnelstationen zusammen wurden fast 6.000 Quadratmeter Funkenschutzplatten und ca. 200 Tonnen der vorhandenen Stahl-Unterkonstruktion zurückgebaut. Dadurch wurde Platz geschaffen für eine neue Bahnsteigbeleuchtung und eine neue abgehängte Decke, die in den Folgejahren ausgeführt werden soll. Insgesamt werden bis zum letzten Bauwochenende über 1.100 Stück Leuchten montiert.

An den Stationen Hauptbahnhof, Karlsplatz (Stachus) und Marienplatz werden bis Bauende 16 Treppenaufgänge mit transparenten Wänden und Türanlagen eingehaust. Sie sollen die Fluchtwege bei einer Rauchentwicklung an den Bahnsteigen möglichst lange rauchfrei halten. An den Stationen Isartor und Rosenheimer Platz wurden die Treppenaufgänge bereits im letzten Jahr eingehaust. Auch Brandmeldeanlagen, Rettungswegbeschilderungen, Brandschutzabschottungen, Löschleitungen und Sprinkleranlagen wurden bereits im letzten Jahr neu gebaut.

Die aufgrund neuer Richtlinien notwendigen Baumaßnahmen zum Brandschutz werden in den Folgejahren fortgesetzt. Unter anderem werden dann rauch-offene Deckenelemente installiert, die 50-Hertz-Elektrotechnik erneuert und Restarbeiten an den Funkenschutzplatten ausgeführt. Die Gesamtinvestitionen für die noch bis 2016 geplanten Brandschutzmaßnahmen belaufen sich auf rund 60 Millionen Euro.

Neben der Bahn nutzte auch die Landeshauptstadt München die Wochenenden ohne Zugbetrieb, um an der Hacker-, Donnersberger- und Friedenheimer Brücke Inspektionen bzw. Sanierungsarbeiten durchzuführen.

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