(20.06.2012)
Ab kommendem Montag werden im Limmattal Baugrunduntersuchungen für die geplante Limmattalbahn durchgeführt. Die Bodenproben entlang der geplanten Strecke liefern wichtige Erkenntnisse für den späteren Bau der Limmattalbahn. Die Bohrungen sind Teil der laufenden Bauprojektphase.
Seit März 2012 erarbeitet die Limmattalbahn AG das Bauprojekt. Als Grundlage für die weitere Projektierung und die spätere Realisierung sind Abklärungen über die Bodenverhältnisse und die Tragfähigkeit des Untergrundes notwendig. Die Limmattalbahn AG führt dazu entlang der Strecke zwischen Zürich-Altstetten und Killwangen verschiedene Baugrunduntersuchungen durch. Die beauftragten Unternehmen entnehmen an rund 50 verschiedenen Standorten bis in eine Tiefe von 20 Metern Bodenproben. Zusätzlich zu den Baugrunduntersuchungen wird der Strassenbelag überprüft.
Die Untersuchungsarbeiten werden auf Grundstücken der Kantone Zürich und Aargau, der Limmattaler Gemeinden und auf Privateigentum durchgeführt. Die Einwilligungen der Grundstückbesitzer liegen bei Beginn der Bohrungen vor. Nach Abschluss der Untersuchungsarbeiten werden die Landflächen zu Lasten der Limmattalbahn AG wiederhergestellt.
Die beauftragten Unternehmen beginnen mit der Absteckung der Untersuchungsstandorte am 25. Juni 2012. Die Bohrungen starten am 2. Juli 2012 und dauern voraussichtlich bis Mitte August. Pro Standort wird mit maximal zwei Tagen Bohrarbeiten gerechnet. Alle Grundeigentümer werden vorgängig erneut kontaktiert und über den genauen Arbeitszeitraum informiert. Die Mieter werden durch Anwohnerschreiben auf die Bohrarbeiten aufmerksam gemacht.